Risiken und Kosten Wie bei jedem Investment ist auch ein Kauf von Metallen mit Kosten, Chancen und Risiken behaftet: (1) Kosten Für den Verkauf der Metalle gilt Ziffer V der Vertragsbedingungen für Warenkörbe und Einzelmetalle und Ziffer VI bei Ratenkäufen. Im Falle des Verkaufes der Metalle über die SMH, akzeptiert der Kunde, dass im Bruttotagespreis bei Warenkörben Kosten in Höhe von einmalig 14,75 % (Netto 12,85%) und bei Silbergranulat und Einzelmetallen einmalig Kosten in Höhe von 10 % (Netto 9,09%) enthält. Berechnungsbeispiel: Bei einem angenommenen Warenkorbpreis von 5.000 EUR sind demnach Kosten in Höhe von 642,70 EUR enthalten. (2) Kursschwankungen von Metallen Der Preis von Metallen hängt stark von der Angebots- und Nachfragesituation ab. Wirtschaftliche, geopolitische, rechtliche, steuerliche und monetäre Rahmenbedingungen der gesamten Weltwirtschaft beeinflussen den Preis. Metalle werden weltweit gehandelt und unterliegen Preisschwankungen, aufgrund derer auch negative Preisentwicklungen auftreten können. Je nach Angebots- und Nachfragesituation kann der gewählte Zeitpunkt des Einkaufs- bzw. des Verkaufsmomentes für den Kunden nachteilig sein. Dies wäre dann der Fall, wenn die Metalle zu einem höheren Einstiegskurs erworben werden und/oder zu einem niedrigeren Verkaufspreis abgegeben werden. Den Zeitpunkt des Verkaufes bestimmt ausschließlich der Kunde. (3) Währungsrisiko Die Metalle werden zurzeit weltweit fast ausschließlich in US-Dollar bewertet und gehandelt. Damit besteht zunächst grundsätzlich ein Währungsrisiko Euro gegen US-Dollar. Für Kunden wirkt sich dieses Risiko dahingehend aus, dass der Preis der Metalle abhängig vom Wechselkurs Euro zu US-Dollar steigen oder fallen kann. Das Gleiche gilt, wenn die Metalle in anderen Währungen gehandelt werden. (4) Steuerliche Risiken Werden die Metalle länger als ein Jahr gehalten, fällt in Deutschland derzeit keine Einkommensteuer bei Verkauf an. Da die Metalle in einem Zollfreilager eingelagert werden, fällt Umsatzsteuer nur dann an, wenn der Kunde die Herausgabe der Metalle verlangt. Es könnte zu Änderungen im Steuerrecht kommen und diese Änderungen könnten ggf. eine nachteilige Ertragsentwicklung bedingen. (5) Eingeschränkte Handelbarkeit Will der Kunde zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Metalle verkaufen, kauft die SMH seine Metalle in der Regel zurück. Sollte zum vom Kunden gewählten Zeitpunkt dies der SMH nicht möglich sein, bemüht sich die SMH um den Verkauf an Metallhändler oder an Industrieunternehmen. Ein sofortiger Verkauf könnte sich dann verzögern oder nur mit zusätzlichem Preisabschlag möglich sein. (6) Keine Finanzaufsicht Beim Erwerb von Metallen handelt es sich nicht um ein Finanzprodukt. Daher unterliegt die Schweizerische Metallhandels AG Deutschland keiner staatlichen Zulassung oder Aufsicht. (7) Insolvenzrisiko Der Kunde ist zu 100 % Eigentümer der erworbenen Metalle und erwirbt ein physisches Eigentum. Im Falle einer Insolvenz der SMH Schweizerische Metallhandels AG Deutschland ist der Kunde bei sofortiger vollständiger Kaufpreiszahlung durch ein Aussonderungsrecht geschützt. Konkret bedeutet das, dass der Kunde im Fall einer Insolvenz vom Insolvenzverwalter die Herausgabe seiner Metalle fordern kann. Es kann aber nicht garantiert werden, dass der Insolvenzverwalter dem Kunden bei der Veräußerung seiner Metalle behilflich sein wird oder eine neue Lagerungsoption anbieten kann.
Vertragsbedingungen für die Lagerung von Metallen und Warenkörben I. Präambel Zwischen der SMH Schweizerische Metallhandels AG Schweiz, nachfolgend SMH Schweiz genannt und dem Kunden kommt ein Lagervertrag zu Stande. Metalle, Warekörbe und Ratenkäufe werden im nachfolgenden als Metalle bezeichnet. II. Lagerung Die SMH Schweiz lagert die Metalle in Hochsicherheitslagern zoll- und umsatzsteuerfreifrei ein. Die SMH Schweiz ist berechtigt aus wichtigem Grund (z.B. politisch kritische Veränderungen) die Metalle in andere Zollfreilager zu verbringen. Die Metalllager werden nur von kontrollierten Personen betreten und sind gegen Einbruch-Diebstahl versichert. Der Kunde erhält nach Lieferung und Einlagerung der Metalle eine Bestätigung. III. Lagergebühren (1) Die jährliche Lagergebühr beträgt EUR 90,00 / CHF 110,00 zzgl. schweizerische Umsatzsteuer für jeden Warenkorb „Schlüsselindustrien“, „Konstruktion & Maschinenbau“, „Hightech & Elektronik“, sowie EUR 45,00 / CHF 55,00 zzgl. schweizerische Umsatzsteuer für jeden Warenkorb „Solar- & Energietechnik“. (2) Für Silber, Gold, Barren, Münzen oder sonstige Einzelmetalle beträgt die jährliche Lagergebühr 1,0% der Kaufsumme zzgl. schweizerische Umsatzsteuer. (3) Bei Ratenkäufen beträgt die jährliche Lagergebühr 1% von den Kaufraten zzgl. schweizerische Umsatzsteuer. Beim unterjährigen Beginn wird die Lagergebühr erstmals im Voraus vom Beginn bis zum Jahresende berechnet. (4) Die Lagergebühr wird erstmals berechnet und fällig am Tag des Eingangs dieses Lagervertrages und danach im Voraus jeweils per 1. Januar. Die Gebühr wird jeweils direkt vom Konto des Käufers abgebucht. Es besteht kein Recht auf Rückerstattung der Lagergebühr bei unterjährigem Verkauf der eingelagerten Metalle. (5) Gerät der Kunde mit der Zahlung der Lagergebühren in Verzug, so ist die SMH Schweiz berechtigt, anteilig Metalle des Kunden zur Deckung der Lagergebühren zum aktuellen Marktpreis zu veräußern. IV. Lagerauszüge (1) Die SMH Schweiz erstellt für den Kunden einmal im Jahr einen Lagerbestandsauszug. (2) Sofern innerhalb eines Monats kein Widerspruch gegenüber der SMH Schweiz erfolgt ist, gilt der Bestand als vom Kunden bestätigt. V. Beendigung (1) Der Kunde kann den Lagervertrag jederzeit schriftlich gegenüber der SMH Schweiz kündigen. (2) Nach Beendigung des Lagervertrages erhält der Kunde die auf seiner Eigentumsurkunde/Lagerauszug angegebenen Metalle. (3) Nach Wirksamwerden der Kündigung wird die SMH Schweiz die Metalle an die letzte bekannte Adresse des Kunden ausliefern. Die physische Auslieferung der Metalle erfolgt auf Kosten des Kunden, wobei in der Regel Frachtkosten, Transportversicherungen, Verpackungskosten anfallen. Des Weiteren werden seitens der SMH Schweiz Administrations- und Bearbeitungsgebühren in Höhe von EUR 350,00 / CHF 450,00 fällig. Zölle und weitere länderspezifische Abgaben sind vom Kunden zu entrichten. (4) Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass er die jeweils anfallende Umsatzsteuer des Verbringungslandes zu entrichten hat. Weiterhin sind die gesetzlichen Vorgaben der jeweiligen Verbringungsländer zu beachten. VI. Änderung der Vertragsbedingungen (1) Die SMH Schweiz behält sich vor, diese Vertragsbedingungen zu ändern. Auf Änderungen oder Erweiterungen wird der Kunde hingewiesen. Ist ein solcher Hinweis nur unter unverhältnismäßigen Schwierigkeiten möglich, wird die SMH Schweiz durch deutlich sichtbare Auslegung im Unternehmen und Hinweisen auf Ihrer Internetpräsenz auf die Änderungen hinweisen. VII. Schlussbestimmungen (1) Die vertraglichen Beziehungen der Parteien unterliegen ausschließlich dem Recht der Schweiz. (2) Sofern eine Bestimmung dieser Vertragsbedingungen unwirksam ist, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
Risiken und Kosten Wie bei jedem Investment ist auch ein Kauf von Metallen mit Kosten, Chancen und Risiken behaftet:

(1) Kosten Für den Verkauf der Metalle gilt Ziffer V der Vertragsbedingungen für Warenkörbe und Einzelmetalle und Ziffer VI bei Ratenkäufen. Im Falle des Verkaufes der Metalle über die SMH, akzeptiert der Kunde, dass im Bruttotagespreis bei Warenkörben Kosten in Höhe von einmalig 14,75 % (Netto 12,85%) und bei Silbergranulat und Einzelmetallen einmalig Kosten in Höhe von 10 % (Netto 9,09%) enthält. Berechnungsbeispiel: Bei einem angenommenen Warenkorbpreis von 5.000 EUR sind demnach Kosten in Höhe von 642,70 EUR enthalten.

(2) Kursschwankungen von Metallen Der Preis von Metallen hängt stark von der Angebots- und Nachfragesituation ab. Wirtschaftliche, geopolitische, rechtliche, steuerliche und monetäre Rahmenbedingungen der gesamten Weltwirtschaft beeinflussen den Preis. Metalle werden weltweit gehandelt und unterliegen Preisschwankungen, aufgrund derer auch negative Preisentwicklungen auftreten können. Je nach Angebots- und Nachfragesituation kann der gewählte Zeitpunkt des Einkaufs- bzw. des Verkaufsmomentes für den Kunden nachteilig sein. Dies wäre dann der Fall, wenn die Metalle zu einem höheren Einstiegskurs erworben werden und/oder zu einem niedrigeren Verkaufspreis abgegeben werden. Den Zeitpunkt des Verkaufes bestimmt ausschließlich der Kunde.

(3) Währungsrisiko Die Metalle werden zurzeit weltweit fast ausschließlich in US-Dollar bewertet und gehandelt. Damit besteht zunächst grundsätzlich ein Währungsrisiko Euro gegen US-Dollar. Für Kunden wirkt sich dieses Risiko dahingehend aus, dass der Preis der Metalle abhängig vom Wechselkurs Euro zu US-Dollar steigen oder fallen kann. Das Gleiche gilt, wenn die Metalle in anderen Währungen gehandelt werden.

(4) Steuerliche Risiken Werden die Metalle länger als ein Jahr gehalten, fällt in Deutschland derzeit keine Einkommensteuer bei Verkauf an. Da die Metalle in einem Zollfreilager eingelagert werden, fällt Umsatzsteuer nur dann an, wenn der Kunde die Herausgabe der Metalle verlangt. Es könnte zu Änderungen im Steuerrecht kommen und diese Änderungen könnten ggf. eine nachteilige Ertragsentwicklung bedingen.

(5) Eingeschränkte Handelbarkeit Will der Kunde zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Metalle verkaufen, kauft die SMH seine Metalle in der Regel zurück. Sollte zum vom Kunden gewählten Zeitpunkt dies der SMH nicht möglich sein, bemüht sich die SMH um den Verkauf an Metallhändler oder an Industrieunternehmen. Ein sofortiger Verkauf könnte sich dann verzögern oder nur mit zusätzlichem Preisabschlag möglich sein.

(6) Keine Finanzaufsicht Beim Erwerb von Metallen handelt es sich nicht um ein Finanzprodukt. Daher unterliegt die Schweizerische Metallhandels AG Deutschland keiner staatlichen Zulassung oder Aufsicht.

(7) Insolvenzrisiko Der Kunde ist zu 100 % Eigentümer der erworbenen Metalle und erwirbt ein physisches Eigentum. Im Falle einer Insolvenz der SMH Schweizerische Metallhandels AG Deutschland ist der Kunde bei sofortiger vollständiger Kaufpreiszahlung durch ein Aussonderungsrecht geschützt. Konkret bedeutet das, dass der Kunde im Fall einer Insolvenz vom Insolvenzverwalter die Herausgabe seiner Metalle fordern kann. Es kann aber nicht garantiert werden, dass der Insolvenzverwalter dem Kunden bei der Veräußerung seiner Metalle behilflich sein wird oder eine neue Lagerungsoption anbieten kann.