DER METALLMARKT: EIN RÜCKBLICK UND EIN BLICK NACH VORNE – TEIL 2
11. März 2022

Es ist schon verrückt. Immer wieder aufs Neue tappt die Masse der Menschen in die gleichen Verhaltensweisen. Selbst in die, die alles andere als hilfreich und zielführend sind. Wenig überraschend, wer das folgende Zitat kennt: „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.“ Es braucht schon ne ordentliche Portion Mut, sich antizyklisch zu verhalten. Und das gilt nicht nur bei Themen rund ums Geld…

Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen prozyklischem und antizyklischem Handeln? Wörtlich geantwortet: prozyklisch bedeutet Handeln gemäß dem Verlauf von Zyklen und antizyklisch bedeutet Handeln entgegen dem Verlauf von Zyklen. Oder anders formuliert: Die einen beschäftigen sich bereits mit einem Thema und handeln entsprechend, wenn es kaum jemand tut. Die anderen erst, wenn ihr Fokus von außen auf ein bestimmtes Thema gelenkt wird und sich dadurch alle anderen damit beschäftigen.

Man könnte auch sagen, dass antizyklisches Verhalten das konsequente Positionieren auf der Gegenseite dessen, worauf aktuell die öffentliche Aufmerksamkeit gelenkt wird, bedeutet. Börsen-Altmeister André Kostolany formulierte es so: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“

Es sollte dabei erwähnt werden, dass Kostolany dabei immer langfristige Zeiträume im Blick hatte. Denn kurzfristig kann man sich beim Befolgen dieses Zitats durchaus auch die Finger verbrennen.

Doch sich konsequent antizyklisch zu positionieren – das darf auch über den finanziellen Bereich auf andere Lebensbereiche ausgedehnt werden – kann durchaus sehr viel Mut, Standing und Energie erfordern. Wer biegt beispielsweise als einzelner nach rechts ab, wenn die Masse nach links geht und man so aus der Anonymität der Masse heraustreten muss? Der Mensch sei schließlich ein Herdentier, heißt es aus Kreisen von Evolutionsforschern. Außerdem: Sollte der eigene Weg zum Misserfolg führen, ist in unserer Gesellschaft leider Spott und Häme vorprogrammiert. Dann doch lieber wie Lemminge mit Pauken und Trompeten dem Abgrund entgegen. Man stürzt ja in guter Gesellschaft ab, wenn der Weg der Masse falsch war…

Deswegen ist es alles andere als überraschend, dass prozyklisches Handeln von den meisten Menschen – ob bewusst oder unbewusst – bevorzugt verwendet wird. Auch dann, wenn es nachgewiesenermaßen die schlechtere Variante ist. Ein berühmter Spruch hierzu lautet: „Wer sich mit der Herde bewegt, darf sich nicht wundern, dass er nur Ärsche vor sich hat.“

Denn: Prozyklisches Handeln beinhaltet letztlich, dass Nachsicht besser als Vorsicht sei. Dass das gefährlich ist, lässt sich an den aktuellen Ereignissen erneut sehr gut ablesen.

Während in den letzten Jahren sogenannte „Prepper“ – also Menschen, die sich via Aufbau von Lebensmittelvorräten auf mögliche Katastrophen vorbereiten – im besten Fall nur milde belächelt wurden, könnten diese Menschen einer der Gewinner in den nächsten Monaten sein. Es muss ja nicht gleich die Welt untergehen oder der nächste Weltkrieg ausbrechen, damit sich eine gezielte Vorbereitung auf Krisensituationen auszahlt. Nebenbei erwähnt: Wir gehen weder davon aus, dass in nächster Zeit die Welt untergeht, noch dass der nächste Weltkrieg ausbricht.

Was sich allerdings bereits abzeichnet ist, dass die Versorgung von lebenswichtigen Dingen des täglichen Bedarfs teilweise ausfallen könnte oder zumindest im Preis spürbar teurer für uns werden wird. Und auch in so seiner Situation gehören Prepper zu denjenigen, die solche Phase besser durchstehen dürften als andere. Auch die Industrie kann da mittlerweile ein Lied davon singen. Zeichnet sich auch hier ab, dass die bisherige Vorgehensweise, Rohstoffe „just in time“ zu besorgen gefährlich ist…

Leider handeln auch viele Menschen beim Rohstoffmarkt prozyklisch. Seit mittlerweile über 13 Jahren beobachten wir intensiv die Märkte unserer ECHTEN WERTE Familie.

Mit den gemachten Erfahrungen können wir nur bestätigen, dass frühzeitiges Positionieren gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. Man bekommt einen umfassenderen Blick auf die täglichen Ereignisse und ist somit in der Lage, bessere Entscheidungen zu treffen. Wenn man richtig positioniert ist, dann ist der Ertrag ungleich größer im Vergleich zu denen, die erst dann auf den Zug aufspringen, wenn es alle machen. Und ein oft unterschätzter Faktor: Es lebt sich wesentlich entspannter, wenn man weiß, dass man gut vorbereitet ist. Das einzige, was einem ab und an mal verunsichern könnte ist der lange Atem, der in so einer Strategie notwendig ist. Doch Kostolany hat es vorgemacht, wie es geht. Auch er hatte einen langen Atem. Und erreichte mit 93 Jahren auch ein stolzes Alter…

Übrigens: Bereits über 6000 Menschen haben, was Strategische Metalle anbelangt, in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie über „Prepper“-Fähigkeiten verfügen.

Das Schöne für uns alle: Der Rohstoffmarkt ist – im Gegensatz zu anderen Märkten – noch weit davon entfernt, „heiß“ gelaufen zu sein oder sich in einer „Blasen“-Bildung zu befinden. Dafür müssten ja erst die Höchstpreise aus dem Jahr 2011 übertroffen werden. Der Markt hat zwar letztes Jahr schon einen ordentlichen Schritt in diese Richtung gemacht. Jedoch ist der damalige (Preis-) Gipfel am Horizont dadurch erst einmal wieder in Sichtweite geraten.

Und somit gilt für alle „Prepper“: Noch ist es möglich, sich auch im Bereich der Wertsicherung seine Vorräte zu füllen.

Das Einzigartige an unseren ECHTEN WERTEN ist ja: Ob es jetzt noch eine, oder sogar mehrere Krisen geben wird ist hierbei ganz egal. ECHTE WERTE werden in der Zukunft sowieso in immer größer werdenden Mengen benötigt, während es gleichzeitig immer schwieriger und aufwändiger wird, an diese Mengen überhaupt heranzukommen.

Einzigartig ist im übrigen jeder einzelne von uns. Deswegen: Trauen Sie sich bei allen Vorteilen, die es hat, sich in einer Familie, Gemeinschaft oder einer Gruppe geborgen zu fühlen, Ihre Einzigartigkeit wieder an den Tag zu legen. Solange Sie keinem anderen einen Schaden zufügen profitieren mittel- bis langfristig nicht nur Sie davon. ECHTE WERTE BLEIBEN dann nicht nur auf materieller Ebene…